Neue Produkte

27 Mai

So, ich habe mal wieder neue vegane Produkte getestet, die ich euch vorstellen möchte. Das Positive zuerst: Linse Curry Aufstrich von dennree.  Linse-Curry

Eigentlich hatte ich keine Lust mehr auf Brotaufstriche, aber dieser klang irgendwie so ungewöhnlich, dass ich ihn unbedingt probieren wollte. Der Aufstrich schmeckt sehr lecker und hat eine leichte Schärfe. Das Mangopüree sowie die Kokosmilch geben dem Aufstrich einen exotischen Touch. Ich war wirklich positiv überrascht. Außerdem hat dieser Aufstrich im Vergleich zu anderen Brotaufstrichen wenig Kalorien (122 kcl pro 100g). Dieses Produkt ist also empfehlenswert und ich habe wieder Lust auf Brotaufstriche. Vielleicht mache ich mal einen selber, wenn ihr Rezeptideen habt, dann immer her damit 😉

Weniger empfehlenswert ist die Hafermilch mit der Geschmacksrichtung Chai von Natumi.  Hafer Chai

Hafermilch natur hat mir nicht so gut geschmeckt. Aber diese Geschmackrichtung wollte ich probieren, weil ich diesen Chai- Geschmack eigentlich sehr gerne mag. Allerdings kommt der Hafergeschmack sehr extrem durch und ich finde die Milch auch sehr wässrig. Also mich hat das Produkt leider nicht überzeugt und ich glaube ich werde die Finger von Hafermilchprodukten lassen. Ist einfach nicht mein Geschmack.

Smooooothie

22 Mai

Smoothies gehen immer. Sie sind lecker fruchtig und perfekt für zwischendurch. Diese vegane Smoothie- Variante ist zurzeit mein absoluter Favorit.

Smoothie2

Das benötigt ihr für ein Glas:

– eine halbe Banane

– Himbeeren, TK oder frisch

– Wasser und Sojamilch

– evtl. Agavendicksaft zum süßen

Alles pürieren, in ein Glas füllen und genießen.

Smoothie1

Teilen statt wegwerfen

18 Mai

kennt ihr foodsharing? Ich bin durch einen Beitrag im TV auf diese Plattform aufmerksam geworden und war sofort von der Idee begeistert. Klar, dass ich das ausprobieren musste. Foodsharing funktioniert so: man erstellt einen virtuellen Essenskorb mit Lebensmitteln, die man selbst nicht braucht, zu viel über hat und die irgendwann den Weg in den Müll finden werden. Den Essenskorb können sich andere Mitglieder ansehen. Mag jemand die angebotenen Lebensmittel, kann sich derjenige den Essenskorb abholen. Das funktioniert alles natürlich ohne Geld oder irgendwelche Gegenleistungen. Die Idee dahinter ist klar: so wenig Lebensmittel wie möglich sollen im Müll landen. Ich achte zwar schon darauf, wenig wegzuwerfen, aber einige Produkte liegen schon seit einer gefühlten Ewigkeit in meinem Schrank, zum Beispiel Oliven in Dosen, die ich niemals essen werde. Ein lieb gemeinter Verpflegungskorb meiner Mama brachte mir diese Dosen ins Haus. Seitdem nehmen sie mir eigentlich nur Platz weg, zum Wegwerfen sind sie aber auch zu schade. Also hab ich alle Produkte, die ich nicht brauche auf foodsharing.de angeboten und zwei Tage später wurden die Lebensmittel von einer sehr netten Frau abgeholt. Ich bin begeistert.

Neuentdeckungen

17 Mai

bei meinem Einkauf im Supermarkt habe ich ganz überraschend zwei neue Produkte entdeckt, die ich euch heute vorstellen möchte. Zum einen Haselnussmilch. Ich habe schön öfter davon gelesen, aber sie im Supermarkt noch nie gesehen. Jetzt gibt es bei uns im tegut Haselnuss- und Mandelmilch.

Haselnussmilch

Die Mandelmilch hab ich allerdings noch nicht gekauft.

Die Haselnussmilch schmeckt mir sehr gut. Ich trinke sie gerne pur oder im Kaffee. Ich war überrascht, dass Nussmilch so wenig Kalorien enthält, nämlich nur 29 kcl pro 100 ml. Das habe ich nicht erwartet, gelten Nüsse doch als kleine gesunde Kalorienbomben 😉 Schockiert hat mich der Preis. Der Liter Haselnussmilch von Alpro kostet 2,59 €. Ich muss mal recherchieren ob es die von einer anderen Marke günstiger gibt. Ein weiteres Manko sind die Inhaltsstoffe. Zucker wird in der Zutatenliste gleich als zweite Zutat genannt, finde ich nicht so gut. Außerdem sind diverse Stabilisatoren sowie Emulgatoren enthalten.

Das andere Produkt, das euch vorstellen möchte sind die süßen Bärchen von Katjes.

Ich hab mich sehr darüber gefreut, dass es von Katjes eine neue gelatinefreie Sorte gibt.

Katjes

Ich finde das Angebot an gelatinefreien Fruchtgummis immernoch sehr gering, deswegen muss ich jeden neuen Artikel ausprobieren 😉 Die Bärchen sind klein, weich und optisch sehr niedlich. Die Geschmackssorten Zitrone, Ananas, Apfel, Kirsche und Orange  lassen keine Wünsche offen. Also unbedingt probieren!

Porridge „tropical“

12 Mai

Hurra, der Frühling ist da… Okay, heute ist davon nicht viel zu erkennen: Regen und gerade mal 9° C. Aber davon lass ich mir nicht die Lust auf Frühling und Sonne vermiesen. Wenn schon draußen schlechtes Wetter ist, dann will ich den Sommer wenigstens auf meinem Teller, oder in diesem Fall, in meiner Frühstücksschale. Porridge „tropical“ gab es heute morgen zum Frühstück.

Porridge

Ananas und Kokosflocken sorgen für gute Laune am Morgen und machen Lust auf Sommer. Für mich ist das ein sehr nahrhaftes Frühstück und ich esse das sehr oft nach dem Sport.

Den Haferbrei bereite ich immer wie folgt zu:

eine halbe Tasse Haferflocken, eine halbe Tasse Wasser und die gleiche Menge Soja-Reis-Drink in einen Topf geben und erhitzen. Ab und an sollte man umrühren, damit nichts anbrennt. Wenn der Haferbrei anfängt zu kochen, den Herd ausschalten und die Kokosflocken einrühren. Gesüßt habe ich mit Agavendicksaft. Dann die Ananasstücke dazugeben und fertig.

Das perfekte Sommerfrühstück!

Erste Probleme

22 Apr

Hallo, 

ich habe länger nichts mehr von mir hören lassen. Meine Motivation ist im Keller. Projekt „vegan“ droht zu scheitern. Zunächst war ich höchstmotiviert mich weitestgehend vegan zu ernähren. Mein Kochbuch gab mir auch viele leckere Kochideen. Nach nunmehr einem Monat stellen sich bei mir die ersten Motivationsprobleme ein. Vegane Aufstriche kann ich nicht mehr sehen und sie sind auch sehr fettig. Ich bin also wieder auf Hüttenkäse umgestiegen. Wie ich ihn vermisst habe. 

Gestern war Tag der Erde. Bei diesem Umwelt- und Kulturfest habe ich mir bei einem Imker leckeren Honig gekauft. Habe mich gefreut wie ein kleines Kind. 

An der Käsetheke konnte ich dem Bergkäse nicht widerstehen. Eine Packung Kinderschokolade landete ebenfalls in meinem Einkaufswagen.

Ein schlechtes Gefühl hatte ich nicht dabei, eher im Gegenteil. 

Ich weiß selbst noch nicht so richtig, wie ich das einordnen soll. Klar könnte ich auf diese Produkte verzichten. Die Frage ist: Will ich das dauerhaft? Will ich auf diese leckeren Dinge wirklich verzichten? Oder bedeutet der Verzicht einen zu großen Verlust an Lebensqualität? 

Habt ihr Ähnliches erlebt und wie geht ihr damit um?

Ich wünsche euch einen schönen Start in die Woche.

Vegetarischer Stammtisch

11 Apr

ich habe den vegetarischen Stammtisch in meiner Stadt besucht. Organisiert wird dieser vom Vebu. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis bin ich die einzige Vegetarierin und daher habe ich eine Möglichkeit gesucht, mit anderen Veggies in Kontakt zu treten. Außerdem möchte ich mich auch aktiv engagieren.

Ich war überrascht, wie gemischt die Gruppe ist, von 18 bis 80 Jahren war alles vertreten. Und meine Befürchtung, dort nur militanten Veganern zu begegnen, die mich schief ansehen, wenn ich einen Milchkaffee bestelle, ist nicht eingetreten. Klar, zunächst fühlt man sich ein bisschen wie in einer Selbthilfegruppe „Hallo, ich heiße Lisa, und wer seid ihr?“ 😀 Aber ich lerne gerne neue Menschen und man kommt auch sehr schnell ins Gespräch weil man ein gemeinsames Thema hat, über das man sprechen kann. Aber es ging in den Gesprächen nicht nur über Veganismus und Vegetarismus, sondern auch über ganz andere Themen.

Nächsten Dienstag ist dann das Aktiventreffen, wo diejenigen zusammenkommen, die sich auch aktiv engagieren möchten. Bald ist Tag der Erde, vielleicht kann ich da schon aktiv mithelfen bei einem Straßenstand oder dergleichen.

Ich bin froh, dass ich hingegangen bin und ich werde auch zum Aktiventreffen gehen und euch dann davon berichten.

Macht euch einen schönen Tag und vergesst den Regenschirm nicht!

Alles Liebe

Vegane Party-Bällchen

6 Apr

Ein Mädelsabend stand an. Diesmal wollte ich meine Mädels mit veganen Leckereien überraschen. Zum Glück sind sie offen für Neues und interessiert. Also habe ich beschlossen, Tofu-Bällchen zu machen. Dazu gabs 2 verschiedene Dips.

Das benötigt ihr:

  • 500g Tofu
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knbobauchzehe
  • 120g Semmelbrösel
  • 2 EL Senf
  • Petersilie
  • ca. 7 Cornichons
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Chili und andere Gewürze nach Belieben

Los geht’s: Zuerst zerbröselt ihr den Tofu in einer Schüssel. Das geht am besten mit den Händen.

Dann schneidet ihr die Zwiebel und den Knoblauch in grobe Stücke und püriert beides zusammen mit der Petersilie und den Cornichons. Den Zwiebelmix gebt ihr dann zu dem Tofu.

Tofu-Bällchen

Zur Tofumasse gebt ihr jetzt den Senf und die Semmelbrösel. Würzt nach Belieben. Ich habe Salz, Pfeffer, Chili, Koriander, Paprikapulver und Sojasoße verwendet. Spart nicht an Gewürzen, weil der Tofu ja ziemlich geschmacksneutral ist. Vermengt alles mit den Händen.

Danach formt ihr kleine Bällchen und bratet sie rundherum in Olivenöl an. Sie sehen dann aus wie kleine Hackbällchen.

Die Bällchen schmecken am besten kalt weil dann die Gewürze nochmal richtig durchziehen können.

Lagert sie in einer Schüssel mit Küchenpapier, damit das überschüssige Fett aufgesaugt wird.

Bevor ihr sie serviert könnt ihr ein bisschen Sojasoße drüber drüber geben.

Also meinen Freundinnen und mir haben die Bällchen sehr gut geschmeckt. Selbst meine Freundin, die bisher nur schlechte Erfahrungen mit Tofu gemacht hat, konnte ich überzeugen. Die Bällchen sind perfekt für ein veganes/vegetarisches Buffet. Also probiert es aus 🙂

 

Soja: Was steckt hinter dieser Bohne?

1 Apr

Soja steht erst seit einigen Wochen auf meinem Speiseplan. Ich trinke Soja-Reis-Milch in meinem Kaffee und esse ab und an Tofu. Im Supermarkt nebenan gibt es mittlerweile ein relativ großes Angebot an Sojaprodukten, die alle darauf warten, von mir probiert zu werden. Bevor ich mich auf diese Produkte stürze, wollte ich erstmal herausfinden, was hinter der Sojabohne steckt. Im Netz bin ich auf zahlreiche Mythen rund um die Sojabohne gestoßen. Die einen preisen Soja als Wunderbohne für die Gesundheit an, andere Schlagzeilen verweisen auf gesundheitsschädliche Wirkungen sowie fehlende Langzeitstudien. Die Bohne wird also kontrovers diskutiert. Aber nicht nur der Gesundheitsaspekt spielt in dieser Diskussion eine Rolle. Immer wieder las ich, dass für den Anbau von Sojabohnen der Regenwald abgeholzt wird, weil immer größere Flächen benötigt werden. Außerdem bin ich häufig über den Begriff „Gentechnik“ gestolpert. Ich wollte wissen: Was ist an diesen Behauptungen dran und kann ich Sojaprodukte bedenkenlos kaufen?
Zunächst war ich überrascht, dass es scheinbar kaum aktuelle seriöse Artikel im Netz gibt, dafür aber Unmengen an Forendiskussionen, die sich auf unseriöse Quellen stützen.
Ich kann euch keine aktuelle Studie vorlegen, die meine Fragen zu 100% beantworten, aber ich kann euch meine vorläufigen Rechercheergebnisse mitteilen. Ich bin für jeden Link dankbar, der auf wissenschaftliche Artikel zu dem Thema verweist.

Zunächst zu dem Aspekt der Gesundheit: Es besteht wohl kein Zweifel darüber, dass die Sojabohne viel Eiweiß (knapp 40%) und wertvolle Pflanzenstoffe, wie Isoflavone, enthält. Darüber hinaus liefert sie wertvolle Fettsäuren und ist cholesterienfrei. Kalium, Magnesium, Vitamin B1 und B2, Vitamine A und E sind weitere Bestandteile der Sojabohne. So viel zu den positiven Aspekten.

Sojaeiweiß kann, wie alle Eiweißarten, Allergien auslösen und ist daher nicht für alle geeignet. Sojamilch enthält weniger Kalzium als Kuhmilch. Deswegen gibt es Sojaprodukte, denen Kalzium zugesetzt wurde. Ein Glas angereicherter Sojadrink soll schon zwei Drittel des Tagesbedarfs an Kalzium decken. BIO- Produkte dürfen diesen Kalziumzusatz nicht haben, hier wird auf Meeresalgen als Kalziumlieferant gesetzt.

Soja enthält Phytoestrogene. Dieser pflanzliche Bestandteil ähnelt dem menschlichen Hormon Östrogen und kann im Körper eine hormonelle Wirkung entfalten. Präparate mit diesem Stoff wurden lange Zeit gegen Wechseljahrsbeschwerden, Osteroporose und Brustkrebs empfohlen. Das gilt jedoch weitestgehend als überholt. Außerdem liegen dazu keine Langzeitstudien vor. Eine Einnahme kann sogar das Brustkrebsrisiko erhöhen. Das gilt für bestimmte Präparate, aber ich konnte nicht herausfinden, ob der Verzehr von Sojaprodukten auch irgendwelche hormonellen Wirkungen auslösen kann.

Außerdem habe ich herausgefunden, dass Soja nicht für Säuglinge und Kleinkinder geeignet ist.

Zu dem Gesundheitsaspekt kann ich sagen: ich habe mehr Positives als Negatives gelesen. Negativschlagzeilen, wie „Sojabohnen gehören auf den Sondermüll“ und dergleichen habe ich eigentlich nur auf unseriösen Seiten gelesen, denen ich keinen Glauben schenken kann.

Nun zu dem Aspekt Regenwald und Gentechnik: Soja ist wesentlicher Bestandteil des Tierfutters. Da die Nachfrage nach Fleisch und anderen tierischen Produkten steigt, steigt auch die Nachfrage nach Tierfutter. Ergo müssen immer größere Flächen angebaut werden. Für den Sojaanbau werden de facto Regenwaldflächen in Brasilien abgeholzt. Außerdem werden die Bohnen in Monokulturen angebaut. Diese Anbaumethode zerstört die Biodiversität und die Bodenfruchtbarkeit. Ein weiterer negativer Aspekt ist der Einsatz von Gentechnik, damit die Pflanze optimaler wächst. Jetzt muss man aber dazu sagen, dass das Soja, welches für die Tierfutterindustrie verwendet wird, nichts mit dem Soja zu tun hat, das für menschliche Nahrungsmittel verwendet wird. Dieses Soja kommt aus Europa, beispielsweise aus dem Süden von Bayern (Taifun), Österreich oder Frankreich. Dabei kommt keine Gentechnik zum Einsatz. Das bedeutet, dass ich nicht zur Abholzung des Regenwaldes beitrage, wenn ich Sojaprodukte kaufe. Außerdem wird dieses Soja auch nicht aus Lateinamerika importiert, Stichwort „ökologischer Fußabdruck“. Das Soja aber, mit dem die Schweine, Hühner und Rinder in Deutschland gefüttert werden, allerdings schon. Es ist gentechnisch manipuliert (BIO- Anlagen ausgenommen, nach den BIO-Richtlinien darf kein gentechnisch manipuliertes Futter verfüttert werden), für den Anbau wird der Regenwald zerstört und es gibt lange Transportwege.

Fazit: Ich bin beruhigt. Für mich überwiegen die positiven Aspekte und ich werde weiterhin Sojaprodukte kaufen. Wie bereits erwähnt, bin ich für weitere Anregungen und Links dankbar.

Das ist jetz doch ganz schön viel Text geworden, also werde ich den Artikel jetzt mal beenden. Ich wünsche euch allen einen schönen Ostermontag 🙂

Bevor ich es vergesse: Hier sind einige Quellen dazu:

http://www.theintelligence.de/index.php/gesellschaft/zeitgeist/5198-die-veganer-besser-esser-oder-ausseridrische-.html

http://www.test.de/Sojadrinks-Lecker-und-gesund-1567644-0/

http://www.welt.de/lifestyle/article7306898/Der-Mythos-vom-langen-Leben-dank-Sojabohnen.html

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/faszination-wissen/fawi-fleischersatz-tofu100.html

Selbstgedrehtes Kochvideo

30 Mrz

ich habe euch im letzten Artikel versprochen, das Seitan- Rezept zu veröffentlichen. Da ich es selbst manchmal langweilig finde, mir Rezepte durchzulesen, habe ich gedacht, ich drehe ein Video während ich das Gericht koche. Das Ergebnis seht ihr hier:



Ich wünsche euch allen schöne Ostern